Obst- und Gartenbauverein Bensberg

Der OGV Bensberg beim Museumsfest 2026 von dr
Wir, der OGV Bensberg, haben uns im letzten Jahr beim Bensberger Museumsfest sehr erfolgreich präsentiert. Unser Infostand war ein Publikumsmagnet. Und so war es nicht sehr überraschend, dass die Organisatoren wegen unserer Teilnahme auch in diesem Jahr angefragt hatten.
Unser Vorsitzender, Dieter Roth, tat sich mit der Zusage sehr schwer, war er selbst doch zum geplanten Festtermin im Urlaub im fernen Afrika. „Nur wenn sich genug Freiwillige für die Standbesatzung melden, dann machen wir auch 2026 wieder mit!“ so seine Aussage. Und der OGV Bensberg hat mitgemacht.
14 Vereinsmitglieder*innen haben sich nach dem Aufruf von Mecki gemeldet und beim Bensberger Museumsfest am Sonntag, 02. August 2026 den Infostand vom OGV Bensberg betreut. Manche haben für ein paar Stunden geholfen, manche den ganzen Tag. Vielen, vielen Dank an alle, die dabei waren.
Los ging es schon morgens um 10.00 Uhr mit dem Aufbau von unserem Infostand. Tische und Bänke hatte das Museum schon aufgestellt und so unseren Platz markiert. Aber der Pavillon, die OGV-Flagge, die Spiele, die Gewinne – Mecki hatte all die Sachen vor seinem Urlaub schon im Museum eingelagert, aber alles musste noch an seinen Platz und vorbereitet werden. Da war es gut, dass die Besucher erst um 11.00 Uhr auf das Festgelände eingelassen wurden.
Schatzkiste, Shuffleboard und der Heiße Draht – unser Infostand hatte viel Zulauf und die Spiele waren ständig im Einsatz. Groß und Klein freuten sich über die gewonnenen Süßigkeiten und die kleinen Begonien im Töpfchen. Glücklich und mit einem zufriedenen Lächeln flanierten sie anschließend weiter über das weitläufige Festgelände.
Um 17.00 Uhr war dann Schluss mit dem Publikumsverkehr und Dank vieler helfender Hände war der Abbau schnell geschafft. Unser 2. Vorsitzender Dietmar Schur war auch beim Museumsfest im Einsatz, aber nicht beim Infostand vom OGV Bensberg. Didi war mit einem eigenen Stand vertreten und präsentierte dort eindrucksvoll seine Drechselkunst. Und nach dem Fest hat er nicht nur seine Sachen, sondern auch die Sachen vom OGV wieder zurück nach Hause gefahren.
Das Museumsfest in Bensberg war für alle nicht nur ein erfolgreicher und vergnüglicher Nachmittag, sondern auch eine super Teamleistung. Der OGV Bensberg ist ein toller Verein, auf den man stolz sein kann.
Der Jahresausflug des Obst- und Gartenbauvereins von IR
Am Morgen des 19. Juni 2026, als wir den Busbahnhof erreichten, standen bereits 44 reiselustige Gartenfreunde dort und freuten sich auf einen schönen Ausflug zur Landesgartenschau nach Neuss. Die Sonne wärmte schon und alle waren in bester Stimmung. Pünktlich kam der Bus am Busbahnhof an und schnell waren alle Wartenden eingestiegen und hatten einen passenden Platz gefunden.
Und los ging es. Mit angeregten Gesprächen merkte man nicht, wie die Zeit verging und ehe man sich versah, bog der Busfahrer schon von der Autobahn auf einen, vorher ausgekundschafteten Rastplatz ab.
Hier packten alle mit an, um das mitgebrachte Frühstücksbuffet schnell aufzubauen. Wie immer wurden die Stationen für Kaffee und Tee, Brötchen, Belag und Rohkost von fleißigen Helferinnen und Helfern besetzt. Sie halfen den hungrigen Mitreisenden sich mit Brötchen, Belag und Kaffee zu versorgen. Die in der Nähe stehenden Bänke und Tische ermöglichten allen, das Frühstück gemütlich zu genießen. Alles Angebotene war köstlich und heute hatten wir auch Zeit, etwas länger zu verweilen. Deshalb blieben alle auch gesellig sitzen und langten tüchtig zu, sodass am Ende keine Reste übrigblieben. Das gemeinsame „Open Air Frühstück“ ist jedes Jahr ein Highlight auf unserer Tagesfahrt.
In Ruhe und mit Hilfe vieler Hände wurde alles wieder im Bus verstaut. Und weiter ging es Richtung Neuss, was nicht mehr weit entfernt war. So war auch die zweite Etappe der Busfahrt recht kurz.
An der Bushaltestelle zu „Eingang Ost“ hielt der Bus und alle stiegen aus und sammelten sich. Die vorher online gekauften Eintrittskarten wurden verteilt und etwas aufgeregt, aber fröhlich machte sich die Gruppe auf den Weg zum Eingang. Am Informationspunkt erwarteten uns auch schon Frau Rauschning und Frau Rosentreter, zwei ausgebildete Neusser Stadt- und LaGa-Führerinnen. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und die beiden Frauen begleiteten jeweils eine Gruppe für die nächsten 90 Minuten über das weitläufige Gelände der Gartenschau.
Zunächst erfolgte eine kurze Einführung über den Beginn der Landesgartenschau Neuss, die ehemalige Pferderennbahn und die Fülle der Umbau- und Renovierungsarbeiten, die notwendig waren. Sie endete mit: Jetzt ist es geschafft und vom 16. April bis 11. Oktober 2026 wird sich dieser Park immer wieder neu verwandeln, hier soll ein blühendes Abenteuer voller Erlebnisse entstehen.
Los ging es dann in Richtung Landschaftsgärtnerei, die einen lebendigen Treffpunkt für Ratsuchende und gärtnerische Veranstaltungen bietet. Vorbei an inspirierenden Schaugärten mit erklärenden Schildern und interaktiven Lernräumen führte sie uns durch den Park. Auch gab es ein grünes Klassenzimmer und viele Sitzplätze und drei große Spielanlagen. Auch Schatten spendende Schirme und Sonnensegel waren aufgebaut. Hier war viel Platz für Familien und Jugendliche geschaffen worden. Uns machte es Spaß, zu sehen, dass tatsächlich viele Kinder und Jugendliche diese Angebote nutzen.
Vorbei an Themengärten mit Bäumen, Sträuchern und Staudenrabatten, konnten wir uns kaum sattsehen an der Gartenkunst und Blütenpracht. Einen Ort hat uns Frau Rausching besonders ans Herz gelegt: Hier auf der Landesgartenschau Neuss hat man einen „Garten der Begegnung“ angelegt, einen Ort, wo Glaube, Vielfalt und Gemeinschaft für alle erlebbar wird. Hier steht für die Zeit der Gartenschau eine Kirche, mitsamt dem „Ort der Religionen”, die einen Moment der Ruhe versprechen aber natürlich auch ein vielfältiges tägliches Programm bieten.
Nach 90 Minuten waren wir voller Eindrücke und Informationen. Wir freuten uns auf eine Auszeit mit Mittagessen. Dafür verließen wir, bestückt mit einem „Armbändchen“, die Gartenschau am „Ein/Ausgang West“. Wir gingen entlang den renovierten ehemaligen Rennbahngebäuden zur ehemaligen Wetthalle ins Restaurant „Wetthalle“.
Dank der bereits erfolgten telefonischen Durchsage unserer Essenswünsche, lief die Bewirtung einwandfrei und nach kurzer Zeit war unser Mittagessen serviert. Es war reine Entspannung, im Biergarten zu sitzen, das wohlschmeckende Essen und kühle, leckere Getränke zu genießen. Nach dem entspannten Lunch ging es in die Altstadt von Neuss.
Hier trafen wir wieder die beiden Frauen Rausching und Rosentreter. Jetzt führte jede ihre Gruppe vom Vormittag für eine Stunde durch die Altstadt von Neuss. Wir gingen vorbei am Zollhafen und blickten auf das große Riesenrad. Dann ging unser Weg über den Markt zum Münsterplatz. Hier liegt das Quirinus-Viertel von Neuss. Wir gingen vorbei am Wahrzeichen von Neuss, dem Quirinus Münster, auf dessen Kuppel wir die Quirinus Statue entdecken konnten. Wir sahen auf das neue Rathaus, das 1950 bis 54 erbaut wurde, und erfuhren, dass es bereits das 3. Rathaus ist. Das erste, mittelalterliche aus dem 13. Jahrhundert fiel dem großen Stadtbrand im 16. Jahrhundert zum Opfer. Das nächste, im Renaissancestil errichtete Rathaus, wurde im 2. Weltkrieg zerstört.
Nach der interessanten Führung hatten wir Freizeit. Manche bummelten durch die Altstadt, manche besuchten das Münster oder gingen zurück in den Park. Wir besuchten ein Eiscafé und das tat gut nach so viel interessanten Eindrücken.
Treff- und Zeitpunkt für die Abfahrt war ausgemacht für 17 Uhr am Ein/Ausgang Ost. Wer wollte, konnten sich uns um 16:30 Uhr am Ein/Ausgang West anschließen und mit uns einen „neuen“ Weg zurückgehen. Wir gingen zunächst auf das „Oase-Eventzelt“ zu. Hier in der Halle erwartete uns nicht nur eine Blütenpracht z.T. exotischer Pflanzen, sondern auch einige Anregungen für zuhause. Wir kamen am See vorbei, wo einige aus unserer Gruppe noch in der Sonne saßen. Am Ende erreichten wir den Ausgang zur entsprechenden Zeit und innerhalb weniger Minuten war auch unser Bus vor Ort.
Auf der, relativ kurzen Rückfahrt war es ruhiger im Bus. Viele ließen diesem erlebnisreichen Tag in Gedanken noch einmal revuepassieren und waren sich einig, es war wieder ein richtig schöner Jahresausflug.
Sonnenanbeter und lichtscheues Gesindel von Dieter Roth
Für Dienstag, 23. Juni 2026 hatte der OGV Bensberg wieder einmal nach Moitzfeld in den Lindenhof eingeladen und als Referentin für diesen Infoabend die Gärtnermeisterin Brigitta Höller gewinnen können.
Und Frau Höller hatte ein spannendes Thema im Gepäck, wollte sie doch über Sonnenanbeter und lichtscheues Gesindel sprechen. Wer im Auditorium aber einen Kriminalroman im sonnigen Süden erwartet hatte, wurde stark enttäuscht, referierte Frau Höller doch über die unterschiedlichen Standortanforderungen der Pflanzenwelt in Natur und Garten. In gewohnter Weise, lehrreich, unterhaltsam und mit vielen bunten Beispielfotos, informierte die Gärtnermeisterin mit ihrem Vortrag über das umfangreiche Thema.
Zu ihrer Hauptthese „Die richtige Pflanze am richtigen Ort“ gab es ausreichend und auch außergewöhnliche Pflanztipps - oft auch mit einem „Fahndungsfoto“. In ihrem Vortrag unterschied sie die einzelnen Standorte mit der unterschiedlichen Sonneneinstrahlung, aber auch zwischen Bepflanzungen für Freiflächen, Steinanlagen, Fugen und Mauerkronen, Gehölze und Gehölzrand.
Für die vollsonnige Lage empfahl sie u.a. den Steppensalbei, den Balkan Ginster, die knollige Seidenpflanze, aber auch die Fette Henne. Im Vollschatten fühlen sich der Rauling, das Scheinschaumkraut, der Gelbe Lerchensporn und die Funkie sehr wohl.
Nach den vielen Fragen und Antworten verschenkte Frau Höller zum Abschluß des Abends noch Samen vom Oranger Mohn. Da werden sich im nächsten Jahr bestimmt viele an den schönen Abend erinnern.
Offene Gartenpforte bei Anne und Michael Brockmann von IR
Es war sommerlich heiß, als sich am Samstag, 30. Mai 2026 in Dorpe eine Gartenpforte für den OGV Bensberg öffnete. Da der Garten etwas versteckt hinter dem Haus liegt, begrüßte Michael die Gartenfreunde bereits am Eingang und erklärte den Weg. Und da war er schon, der sommerliche Garten. Wirkt er auf den ersten Blick etwas romantisch verwildert, kann man bei genauem Hinschauen erkennen, dass es sich um eine natürliche Struktur handelt. Große blühende Rhododendron Büsche und duftende Rosen zeugen davon, dass hier der Natur viel Raum gegeben wird. Und mitten im Garten spendet ein hoch gewachsener Baum reichlich Schatten. Kein Wunder also, dass dies der Lieblingsplatz vieler Besucherinnen und Besucher wurde. Doch Schattenplätze gab es auch auf der Terrasse nahe am Haus.
Ab 14 Uhr kamen die Gäste, nicht nur aus dem Obst- und Gartenbauverein, nein, auch Nachbarn und Freunde der „Brockmänner“ folgten der Einladung. Wie üblich brachten die Gäste den Kuchen und süßes oder herzhaftes Gebäck mit. Traditionell sorgen die Gastgeber „nur“ für die Getränke, aber Anne und Michael boten nicht nur Kaffee und Tee an, sie servierten zu Gebäck und Kuchen sogar einen leckeren Eiskaffee – die Freude war groß, die Überraschung gelungen. Nach der Stärkung machten sich immer wieder Grüppchen auf, den Garten zu erkunden. Begleitet von Anne und/oder Michael, die viel dazu erklären konnten.
Beschattet von Baum oder Schirm saßen die Gäste noch lange zusammen, genossen die kühlen Getränken, insbesondere die köstliche Bowle und unterhielten sich rege. Es wurde viel gelacht und erzählt und niemand fand so recht ein Ende.
Natürlich haben die letzten Gäste schnell noch ein wenig mit aufgeräumt, soweit es zugelassen wurde. Und damit war die gesellige Gartenpforte aber auch schon wieder zu Ende.
OGV - Infoabend CANNABIS von Dieter Roth
Nach langer Zeit des Überlegens „Sollen wir? Können wir? Müssen wir?“ war es dann endlich soweit, der OGV Bensberg hatte für Dienstag, 12. Mai 2026 zum Thema CANNABIS nach Moitzfeld in den Lindenhof eingeladen. Aber bis es soweit war, hatte es bei der Recherche nach einem geeigneten Referenten viele Anfragen und leider auch viele Absagen gegeben.
Der angefragte Cannabis-Club in Köln gab keine Rückmeldung, vielleicht fürchtete er beim Eigenanbau die Konkurrenz durch einen Gartenbauverein? Die Drogenhilfe Köln und auch die in Bergisch Gladbach fühlten sich nicht in der Lage, Grundwissen zu vermitteln – sie helfen „nur“ bei Drogenmissbrauch und auch die Gladbacher Polizei hatte auf Nachfrage für einen informativen Vortrag abgewunken. Groß war die Freude, als Marius, ein Verkaufsberater im Kölner Cannabisshop KLEINE KNOSPE, spontan zusagte, sein Wissen beim Infoabend mit uns zu teilen. Leider musste er drei Tage vor dem Infoabend sein Kommen aus persönlichen (polizeilichen?) Gründen absagen. Und jetzt?
Jetzt nahmen unser Vorsitzender Mecki und seine Frau Inge kurzerhand das Zepter selbst in die Hand. Sie recherchierten, sammelten Fakten und machten daraus einen informativen und kurzweiligen Vortrag. Sogar Samenkörner und eine Cannabisblüte hatten sie in Köln in den entsprechenden Fachgeschäften käuflich erworben- natürlich nur zum Zeigen und Anfassen beim Infoabend.
Inge und Mecki haben sich die Rolle des Referenten geteilt. Natürlich kam bei ihrem gemeinsamen Vortrag das gärtnerische Wissen nicht zu kurz – von den Hanffamilien zur Cannabispflanze mit Tipps für den Eigenanbau und der Ernte. Aber sie begannen ihren Vortrag mit der langen Geschichte des Cannabis, belegen doch Funde in Japan einen Cannabiskonsum doch schon vor mehr als 10.000 Jahren. Besonders interessant waren ihre Ausführungen zu den Inhaltsstoffen TBC, dem Rauschmittel und dem medizinischen CBD, den unterschiedlichen Verwendungszwecken und den verschiedenen Möglichkeiten des Konsums. Und mit dem Kapital zur rechtlichen Seite wurde es dann auch noch einmal richtig spannend.
Seit April 2024 ist der private Eigenanbau von Cannabis für max. drei Pflanzen legalisiert, seit Juni 2024 sind auch Anbauvereinigungen, sogenannte Cannabis-Clubs, erlaubt. Jeder Erwachsene darf 25 Gramm Cannabis mit sich führen, zu Hause sind sogar 50 Gramm erlaubt. Aber Verkaufen ist weiterhin verboten!
Inge und Mecki beendeten ihren Vortrag mit der eindringlichen Warnung vor unkontrolliertem Konsum und seinen Auswirkungen. Denn der Cannabiskonsum ist inzwischen zwar legal, aber immer noch mit erheblichen Risiken verbunden!
Ehre, wem Ehre gebührt von Inge Roth
Auf der Pflanzentauschbörse, am Sonntag, 26 April 2026 ereignete sich etwas sehr Besonderes. Während die anwesenden Pflanzenanbietenden und -suchenden schon tüchtig tauschten, beobachteten sie einen „Neuankömmling“, der ihnen bekannt vorkam. „War das nicht der Martin Lucke von der CDU? Aus dem Landtag?“. Was machte er wohl hier auf dem Dorfplatz in Moitzfeld?Kurze Zeit später kam ein weiterer bekannter Herr: Corvin Kochan, der stellvertretende Bürgermeister. Was das zu bedeuten hatte, wurden die Anwesenden bald gewahr.
Mit lauter Stimme begann Herr Kochan eine Rede zur Ehrung unseres ersten Vorsitzenden, Dieter Roth, für uns „Mecki“. Er bat ihn zu sich und erklärte in einer gut vorbereiteten Rede, wofür der Stadtrat einstimmig beschlossen hatte, „Mecki“ mit der Ehrennadel in Silber zu ehren: Für seinen über 20 Jahre langen Vorsitz, den er mit so viel Herz für seine Mitglieder ausübt, für die tolle Organisation der Vorträge, Vereinstreffen, Feiern und Ausflugsfahrten, aber auch für die Ausrichtung des 100. Stiftungsfestes des Vereins. Herr Kochan bekräftigte, dass durch die Auswahl der Themen und Fachberater und die Veranstaltung der Pflanzentauschbörsen, Biodiversität, Nachhaltigkeit und Regionalität gelebt würden. Er dankte „Mecki“ für sein Engagement bei Aktionen der Dorfgemeinschaft und nannte ihn ein Vorbild für die Menschen unserer Stadt. Nach tosendem Applaus steckte er „Mecki“ die Ehrennadel in Silber der Stadt Bergisch Gladbach an und gratulierte herzlich. Danach gratulierte auch Martin Lucke, der ja Moitzfelder ist und sich diese Ehrung nicht entgehen lassen wollte. Nun folgten alle Gartenfreunde und – freundinnen ihrem Beispiel mit vielem Schulterklopfen, Händedrücken und freundschaftlichen Umarmungen.
Ein schönes, ja ein besonderes Ereignis, an das wir uns gerne erinnern werden.
Meckenheimer Blütenfest von Lia Gebauer
Am Sonntag, dem 19. April 2026 trafen sich einige Mitglieder des OGV sowie ein Hund am Bahnhof in Meckenheim. Punkt 11 Uhr wurde das Blütenfest durch den Bürgermeister und die Blütenkönigin Antonia eröffnet. Jeder Teilnehmer erhielt am Startpunkt eine Wanderkarte sowie einen Apfel. Man konnte die 14, 5 Kilometer-lange Strecke mit dem Fahrrad, mit dem Shuttlebus oder zu Fuß erkunden. Wir legten die erste Strecke zu Fuß zurück und wanderten an blühenden Apfelbäumen entlang bis zum Campus Klein-Altendorf. Hier war was los. Bürgermeister und der Freund der Blütenkönigin strampelten auf einem Rad um die Wette und brachten Glühbirnen zum Leuchten. Eine Bigband spielte Musik, man konnte Stockbrot machen, Erdbeeren, Apfelsaft und Apfelspalten probieren. Auch die nächste Etappe legten wir wieder zu Fuß zurück und gelangten zum Obsthof Wißkirchen. Hier warteten bereits drei Alpakas auf uns, man konnte sich an Obstkuchen stärken und allerhand über erst Hilfe lernen. Auf der Route lagen nun zwei Zwischenstopps: das Stadtmuseum und die „Obere Mühle“, die wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Die letzte Station bildete der Obstbau Dahlhausen. Hier gab es sogar einen Hofladen, wo man alle Erzeugnisse für zuhause kaufen konnte, eine Riesen-Hüpfburg und viel Musik.
Zum Ausklang dieses herrlichen Tages hatte Marianne im Restaurant „Blumenhof“ für uns einen Tisch bestellt. Herzlichen Dank für diesen Ausflug voller Blüten und Anregungen für unseren eigenen Obstanbau.
Adieu und macht es gut von Inge Roth
Am Dienstag, dem 7. April 2026 traf sich der OGV, wie üblich zum Stammtisch. Aber nichts war wie üblich! Eilert und Ursel Ohrt hatten sich die Wirtschaft „Gaffel im Lindenhof“ in Moitzfeld für diesen Stammtisch gewünscht und da es vorläufig der letzte Stammtisch war, an dem sie teilnehmen konnten, durften sie sich den Ort aussuchen. Ein paar Tage später würde ihr Umzug nach Potsdam stattfinden.
Doch welch eine Überraschung: Nach und nach kamen viele Gartenfreude und Freundinnen in den Lindenhof hinein. Sandra hatte schon eine lange Tafel für uns vorbereitet, aber die Plätze reichten nicht aus. Viele hatten sich diesen Termin besonders notiert und wollten die beiden persönlich verabschieden. So wurden es so viele Vereinskameraden und -kameradinnen wie nie zuvor.
Während des geselligen Beisammenseins stand der 1. Vorsitzende „Mecki“ auf und hielt eine Abschiedsrede, ja fast eine Laudatio. Er würdigte noch einmal das langjährige, tatkräftige Mitwirken von Eilert und betonte, dass er dem OGV fehlen werde. Der anschließende Applaus wollte nicht enden. Da ließ es sich auch Eilert Ohrt nicht nehmen ein paar Worte an die Kameradinnen und Kameraden zu richten. Auch er sprach davon, dass die beiden den OGV und die Gemeinschaft der vielen Gartenfreunde vermissen werden Aber er sprach er sprach nicht nur von Abschied, sondern auch von Neuanfang, von der neuen Wohnung, der schönen Gegend und der besonderen, erfreulichen Situation, den Lebensabend in Nähe der Tochter, des Schwiegersohns und Enkels zu verbringen. Auch hier gab es wieder viel Applaus, besonders auch als Eilert allen Anwesenden noch ein Getränk spendierte.
Es schien, als wollte keiner so richtig nach Hause gehen und den Abend beenden. Doch nach einem Gruppenfoto und vielen herzlichen Umarmungen machten sich dann alle auf den Heimweg.
Alles Gute, ihr zwei, bleibt gesund – und vielleicht gibt es mal ein Wiedersehen
Protokoll der Jahreshauptversammlung des Obst-und Gartenbauvereins Bensberg e.V.
17.März 2026 Gaffel im Lindenhof/Moitzfeld
Beginn: 19.00 Uhr, Ende: 21.05 Uhr
0. Anwesenheit: 34 Mitglieder waren anwesend (detaillierte Liste im Buch)
1. Begrüßung: durch den 1. Vorsitzenden, Dieter Roth, Hinweis auf die fristgerechte Einladung und die Beschlussfähigkeit.
2. Jahresbericht: Die Schriftführerin, Inge Roth, verlas einen Bericht über die 14 Veranstaltungen im Zeitraum der letzten
Jahreshauptversammlung (18.03.2025) bis zu dieser
3. Kassenbericht: Der Schatzmeister, Achim Gebauer, gab den Betrag der Einnahmen (19655,-EUR) und der Ausgaben (20589,- EUR) bekannt und erläuterte diese Zahlen im Einzelnen.
4. Bericht zur Kassenprüfung: Die Kassenprüfer, Frank Schüler und Uwe Strauch, bestätigten die ordnungsgemäße Buchführung und hatten in Ihrer Prüfung keine Unstimmigkeiten festgestellt.
5. Aussprache zu den Berichten: da niemand Fragen oder Anmerkungen zu den Berichten hatte, fand keine Aussprache statt
6. Entlastung des Vorstands: einstimmig mit 4 Enthaltungen (Vorstand) wurde der Vorstand entlastet.
7. Wahl eines/r Kassenprüfers/in: einstimmig mit 4 Enthaltungen wurde Gabriele Fischer zu neuen Kassenprüferin gewählt. Dem scheidenden Kassenprüfer, Frank Schüler wurde gedankt, Gabriele Fischer wurde mit Applaus begrüßt.
8. Bekanntgabe weiterer Aktionen:
19. April: Meckenheimer Blütenfest - Marianne Westerkamp hat sich um die Information und Weitergabe an die Mitglieder gekümmert
26. April: Pflanzentauschbörse, wie immer 14 – 15 Uhr auf dem Dorfplatz Moitzfeld
12. Mai: Infoabend im Lindenhof, das Thema und der/die Referent/in stehen noch nicht fest
30.Mai: Offene Gartenpforte, bei Anne und Michael Brockmann, Kürten - Spitze
23. Juni: Infoabend im Lindenhof, Brigitta Höller referiert zum Thema „Sonnenanbeter und lichtscheue Gesellen“
19.Juli: OGV-Jahresausflug zur LaGa nach Neuss, Anmeldeliste wurde eröffnet
02. Aug: Museumsfest in Bensberg, ob und wie es stattfindet ist noch nicht sicher, eine Anmeldeliste für die „Standbesetzung“ ging rund
9. Verschiedenes:
· Dietmar Schur informierte über den Klostermarkt „Ora et Labora“ in Altenberg, der am letzten Wochenende im April stattfindet.
· Es wurde an den Stammtisch erinnert, der jeden 1. Dienstag im Monat, in wechselnden Örtlichkeiten stattfindet. Das nächste Mal im Lindenhof in Moitzfeld, als Abschiedsstammtisch für Eilert und Ursel Ohrt, die im April nach Potsdam ziehen werden.
· Von einigen Mitgliedern wurde eine Wiederholung des Stammtisches im Schloss gewünscht. Der 1. Vorsitzende erklärte, dass dies aber nur mit Anmeldung möglich ist.
10. Gedenkminute: zum Ende der Versammlung wurde den Verstorbenen des Vereins und im Besonderen, den Verstorbenen des letzten Jahres gedacht
Nach dem offiziellen Teil der Versammlung konnten sich, mit Hilfe einer Bildershow, alle Anwesenden an die Veranstaltungen des vergangenen Jahres erinnern.
31.03.2026 - Inge Roth
ALAAF * ALAAF * ALAAF * ALAAF * ALAAF von Inge Roth
Am Dienstag, 3. Februar 2026 um 19:11 Uhr war es wieder soweit. Der große Saal im Lindenhof zu Moitzfeld war karnevalistisch geschmückt, viele jecke Gäste hatten sich versammelt und „et Trömmelche ging“. Doch die Narren wurden nervös: Es fehlte doch etwas, nein, nicht etwas fehlte, sondern jemand: MECKI fehlte. Der erste Vorsitzende, der immer den karnevalistischen Abend moderiert, er lag mit einem fieberhaftem Infekt im Bett.
Doch da war keine Zeit zum Lamentieren, draußen warteten schon Prinz Thies, Bauer Ben und Jungfrau Charlotte, das Kinderdreigestirn der Stadt Bergisch Gladbach auf ihren Auftritt. So übernahmen Inge und Didi spontan und zunächst etwas holprig die Leitung durch das Programm. Das störte die Regenten überhaupt nicht. Souverän führten sie ihr Programm vor mit Ansprache, Tanz und Gesang. Es war ein Vergnügen für alle Zuschauenden. Kaum waren die drei mit Orden, Blömcher und „dreimol vun Hätze Moitzfeld Alaaf“ versehen, kam schon die Tanzgruppe der KG „Fidele Böschjunge“, die „Wibbelstätzje“, von uns liebevoll nur „die Wibbel“ genannt. Sie sind seit vielen Jahren aus unserem karnevalistischen Abend nicht wegzudenken und planen auch in ihrem Sessionsplan unseren Abend immer mit ein. Sie wurden mit stürmischem Applaus begrüßt und stehend und klatschend wurde ihr Auftritt begleitet. Die Jecken waren außer Rand und Band, denn die Darbietung war sensationell! So war auch schon die erste Rakete fällig und außer Puste nahmen die tanzbegeisterten jungen Damen Rakete, Orden, Blömcher und einen Korb voller Süßigkeiten in Empfang. Sie bedankten sich mit einem zackig getanzten Auszug.
Nun konnten alle mal verschnaufen. Monika Döring, die uns mit ihrem Akkordeon begleitete, wurde begrüßt und mit einem Orden und Blumen geehrt. Da sie kurz zuvor auch Geburtstag hatte, brachten ihr alle ein Ständchen.
Nun folgten die Auftritte aus eigenen Reihen. Es tanzten die „Moitzfelder CowGirls“ schwungvoll, bis zum Schluss „die Karawane weiterzog“. Ursel Ohrt und Inge Roth waren in der Bütt zu sehen.
Dazwischen und hinterher wurde viel gesungen und geschunkelt. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Wann genau Schluss war, weiß keiner so genau. Nur eins war wieder typisch für unseren Verein, den OGV Bensberg. Viele der Gäste blieben noch im Lindenhof, um beim Abbau der Technik, beim Aufräumen und Verladen zu helfen.
Dafür ein ganz herzliches Dankeschön!
OGV-Adventfeier 2025 von Inge Roth
Der 9. Dezember 2025 war ein Dienstag. Es war der Tag der Adventfeier vom OGV Bensberg. Eingeladen war für 19.00 Uhr, aber schon um 18 Uhr waren ein paar der Gartenfreunde fleißig am Werk. Im evangelischen Gemeindezentrum in Bensberg wurden Tische gerückt und geschmückt. Es wurden Kerzen aufgestellt und Geschirr bereitgestellt, alles vorbereitet für die bevorstehende Adventfeier. Nach und nach trafen die Gäste ein und füllten auf den Tischen die bereitgestellten „süßen Teller“ mit mitgebrachten Köstlichkeiten. Man suchte sich seinen Platz und schnell füllte sich der Saal. Während die jungen Frauen der evangelischen Jugend, die jedes Jahr den Service übernehmen, eintrafen und sich in der Küche sortierten, baute im Foyer der Caterer das große Buffet auf.
Im Saal begann die Feier: Der erste Vorsitzende, Dieter Roth (Mecki), begrüßte die Gäste aufs Herzlichste, besonders begrüßte er Monika, die wieder mit ihrem Akkordeon unseren weihnachtlichen Gesang begleiten wollte. Zunächst dankte er allen, die ihn im vergangenen Jahr so tatkräftig unterstützt haben. Der zweite Vorsitzende, Dietmar Schur, der Kassenwart Achim Gebauer, die Schriftführerin Inge Roth, die Beisitzerinnen und Beisitzer sowie die Kassenprüfer wurden genannt und mit einem kleinen Geschenk bedacht.
Dieter Roth betonte aber, dass er das ganze Jahr über sich auf so viele helfende Hände und tatkräftige Unterstützung verlassen könne und darum wollte er jedem und jeder Anwesenden etwas schenken. So ging er von Tisch zu Tisch und übergab als kleines Dankeschön jedem einen Kugelschreiber mit dem Aufdruck OGV-Bensberg und einen kleinen Nikolaus.
Nun wurde das Buffet eröffnet, wobei zunächst bedienten sich alle an der großen Vorspeisenauswahl und später an den Hauptspeisen. Danach erst bereiteten die jungen Frauen das Nachtischbuffet, alles von Vereinsmitgliedern gespendete süße Desserts und eine Käseplatte, vor. Zwischendurch wurde viel gesungen und erzählt.
Nach dem Essen meldeten sich einige Gäste, die teils besinnliche, teils lustige Beiträge, Geschichten und Gedichte vortrugen.
Kurz vor Ende der stimmungsvollen Feier kam es zum, ja beinahe schon traditionellen Höhepunkt. Eilert Ohrt, der für viele Jahre der zweite Vorsitzende des Vereins gewesen war, schenkte jedem Gast einen Tannenbaum aus süßem Hefeteig.
Zu Guter Letzt wurden noch die jungen Frauen in den Saal gerufen. Britta, Steffi, Manuela und Leonie bekamen ein herzliches Dankeschön für ihre Arbeit in Form eines tüchtigen Applauses, eines Nikolauses und einem großzügigen Trinkgeld ins Sparschwein.
Es war wieder einmal ein festlicher Abend, der uns in weihnachtliche Stimmung versetzt hat. Bewegt von dem Gefühl der freundschaftlichen Gemeinschaft verabschiedete man sich von allen mit den besten Wünschen für das bevorstehende Weihnachtsfest und das neue Jahr. Wer wollte nahm noch etwas von den Buffetresten mit nach Hause, für andere oder für sich selbst für den nächsten Tag.
Die Übriggebliebenen räumten mit Hilfe von Steffi, Britta, Leonie und Manuela alles wieder auf, ließen den Abend Revue passieren, lachten über komische Begebenheiten und freuten sich aufs nächste Jahr.
Alle Jahre wieder…. von Inge Roth
Jedes Jahr im Dezember gibt es in Köln an verschiedenen Stellen Weihnachtsmärkte. Jeder für sich hat eine besondere Atmosphäre. Da möchte man doch, wenn man schon so nah wohnt, gerne einmal vorbeischauen. So dachten sich 14 Gartenfreunde und nahmen das OGV-Programm-Angebot einer gemeinsamen Fahrt nach Köln, mit Besuch zweier Weihnachtsmärkte, gerne wahr.
Da Parkplätze in Köln teuer und, besonders in der Weihnachtszeit, auch rar sind, entschieden sie sich, mit der Straßenbahn zu fahren. Am Dienstag, 25. November 2025, trafen sich die „Mitreisenden“ schon am Nachmittag an der Endhaltestelle Bensberg und gemeinsam ging die Fahrt nach Köln.
Das erste Ziel hieß „Rudolfplatz“. Hier gab es vor dem angestrahlten historischen Hahnentor das „Nikolausdorf“. Es war ein etwas kleinerer Markt mit einigen reich geschmückten, beleuchteten Häuschen. Die meisten Angebote waren kulinarischer Art. So wurde bereits nach kurzer Zeit ein einladender Glühweinstand gefunden, wo gemeinsam der erste Glühwein aus kleinen Stiefelchen genossen wurde. Eine Zeit und ein Treffpunkt wurden vereinbart, um mit der Straßenbahn weiterzufahren, zum nächsten Weihnachtsmarkt. Fröhlich, in Weihnachtsstimmung, zu zweit oder zu mehreren, wurde das „Nikolausdorf“ erkundet. Da es noch relativ früh war, war der Markt nicht überlaufen. Man konnte sich die angebotenen Kunst- oder Schmuckstücke in aller Ruhe ansehen oder ohne lange Wartezeit kulinarisches kosten. Langsam kam die auch Dämmerung und die zunehmende Dunkelheit verstärkte die vorweihnachtliche Stimmung der Gartenfreunde.
Zum vereinbarten Zeitpunkt waren alle wieder vollzählig versammelt und schnell kam die nächste Straßenbahn. Schon war man unterwegs zum „Markt der Engel“ am Neumarkt. Hier faszinierten erst einmal die vielen leuchtenden Sternen, die Eiskristalle und die illuminierten Eiszapfen, mit denen die Bäume, ja der ganze Himmel dekoriert waren. Man musste stehen bleiben und schauen. Dann wurde durch die Gassen mit den verzierten Häuschen flaniert und die unterschiedlichsten Angebote angeschaut. Wer mutig war, fuhr mit dem Karussell. Immer wieder begegnete man „Engeln“ in goldenen Gewändern, mal in Gruppen zu Fuß und sogar auf einem Schimmel. Als man sich zum verabredeten Zeitpunkt wieder traf, war man sich einig, dass hier eine ganz besondere Atmosphäre herrschte.
Zum Ausklang war im Gertrudenhof für uns ein Tisch reserviert. Das Brauhaus liegt unweit des Neumarktes in der Nachbarschaft der Kirche St. Aposteln und ist gut zu Fuß zu erreichen. Hier saßen die Gartenfreunde zusammen, bei einem guten Essen und leckeren Getränken. Man zeigte sich gegenseitig die auf den Märkten erworbenen Dinge und erzählten über Erlebtes und das bevorstehende Weihnachtsfest.
Zu gegebener Zeit ging es dann zusammen zu Fuß zurück zum Neumarkt und mit der Straßenbahn nach Bensberg. Alle waren sich einig, dies war ein schöner adventlicher Ausflug.
„Sing mit dem OGV“ von Inge Roth
so lautete die Einladung für Dienstag, den 11. November 2025 um 19:00 Uhr, in den Lindenhof in Moitzfeld. So trafen nach und nach die sangesfreudigen Gartenfreunde in bester Stimmung ein. Zunächst wurde bei Kölsch und leckerem Essen das Neuste ausgetauscht. Im Hintergrund spielte „Manni“, der Alleinunterhalter auf seinem Keyboard Tischmusik.
Doch nach dem Essen stellte Manni sich dann offiziell den Anwesenden vor und betonte „Musikwünsche sind erwünscht!“
Schon ertönten Schlager aus den 60gern, Oldies, Seemannslieder und natürlich auch ein paar Karnevalslieder. Immer wieder überraschte Manni die Gäste mit Liedern, die man schon lange nicht mehr gehört hatte und doch die Texte noch auswendig konnte. Und die Gartenfreunde sangen mit, zuerst zögerlich und dann aber immer kräftiger. Bei manchen Liedern wurde auch tüchtig geschunkelt. Dann hielt es viele nicht mehr auf den Plätzen und die Tanzfläche wurde erobert. Die schmissigen Musikstücke luden einfach ein, sich dazu zu bewegen, egal ob jung oder alt, ob mit oder ohne Tanzpartner*in.
Gegen 21:00 Uhr leerte sich langsam der Saal. Nur ein paar Sängerinnen und Sänger konnten sich noch nicht trennen. Aber um 21:30 Uhr mussten auch sie sich wehmütig verabschieden, nach den vielen Zugaben war dann Schluss mit Mannis mitreißender Musik. Aber vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen!?
100 Jahre OGV Bensberg – Feier am 19. August 2023 von Dieter Roth
„Nach der großen Feier zum 90. Geburtstag im Steinhaus sollte auch die Feier zum 100. Geburtstag vom OGV Bensberg etwas Besonderes werden“, darin waren sich bei der Hauptversammlung im April alle anwesenden Vereinsmitglieder einig. „Dem Anlass entsprechend, aber nicht so groß wie beim 90.“ Und weil dabei auch jede(r) mithelfen wollte, war ein Organisationsteam schnell gefunden.
Das Steinhaus, das Bergische Museum, die Grube Weiß, der Bergische Löwe, das Naturfreundehaus – viele mögliche Veranstaltungsorte wurden recherchiert und wieder verworfen, bis…. Ja, bis Pfarrer Jörg Schmidt großzügigerweise das Kennenlernwochenende der Herkenrather Konfirmanden verschob und so das Gemeindezentrum doch für unsere Geburtstagsfeier zur Verfügung stand.
Endlich war er dann da, der große Tag unserer Geburtstagsfeier. Gefeiert wurde am Samstag, 19. August 2023 im evangelischen Gemeindezentrum Herkenrath. Ein Fest vom OGV Bensberg für den OGV Bensberg mit Essen und Trinken, Spaß und Unterhaltung für alle.
Die Feier begann um 11.00 mit der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden und die persönlich überbrachten Glückwünsche von Stadt und Kreis. Danach begann der Frühschoppen, unterhaltsam unterbrochen durch den Besuch der Kindertanzgruppe WIBBELSTÄTZJE. Leider hatten die Musiker der Duisburger Straßenband SIGNAL erst verspätet nach Herkenrath gefunden, deshalb schallten deren südländischen Klänge erst gegen 12.30 Uhr zu den ersten fertigen Grillwürstchen über den Festplatz.
Wie das so ist, wenn man / frau zum Geburtstag eingeladen ist, war auch bei dieser Geburtstagsfeier Essen und Trinken umsonst. Aber mit der Einladung zur Feier hatte das Orgateam um Geschenke gebeten und so hatten alle Festgäste für das große Buffet etwas zum Essen mitgebracht.
Zu Kaffee und Kuchen am Nachmittag animierte der SHANTYCHOR Lindlar die Feiernden zum Schunkeln und Mitsingen, unterhielt FEUERWEHRMANN KRESSE die Festgäste mit seinem rollenden Auftritt. Zwischendurch bei den Gewinnspielen war beim Pfeile und Dosen Werfen und dem Shuffeboard die eigene Geschicklichkeit gefragt, dagegen half bei den Schätzfragen nur ein gutes Auge und viel Lebenserfahrung.
Marco Yanar erreichte mit 176 Gesamtpunkten die höchste Punktzahl bei den Geschicklichkeitsprüfungen, auf den Plätzen gefolgt von Dieter Hoppe mit 154, Hilde Braun mit 146 und Miriam Jansen und Adelheid Kuschel Kinting mit jeweils 145 Punkten.
Der größte zu schätzende Korb mit der Melone wog 11200 Gramm, der mittlere Korb mit den Äpfeln kam auf 6200 Gramm und der kleine Korb mit den Süßkartoffeln und dem Gemüse brachte 4200 Gramm auf die Waage. Hier eroberte sich Helmut Frohn mit einer Punktladung bei den beiden kleineren Körben den ersten Platz. Bei der Siegerehrung und der Preisverleihung am späten Nachmittag rückten bei Abwesenheit der Sieger die nachfolgend Platzierten nach.
Für dieses schöne Fest zum 100. Geburtstag bedanke ich mich bei allen, die dabei mitgeholfen haben. Ein ganz großer Dank geht dabei an die Familie Gass von der evangelischen Gemeinde, die mit ihrer Unterstützung großen Anteil am Erfolg unserer Feier hatten Und natürlich bedanke ich mich auch bei allen Gästen. Zusammen haben wir alle dazu beigetragen, dass dieses, unser Fest ein ganz Besonderes war, ein würdiges Fest zu unserem großen runden Vereinsjubiläum, dem 100. Geburtstag.
Der 100. Geburtstag von Lia Gebauer
Am Samstag, dem 19. August 2023 feierte der OGV Bensberg einen großen Tag: Den 100. Geburtstag unseres Vereins! Der Garten des Evangelischen Gemeindezentrums in Herkenrath war zu diesem Anlass festlich geschmückt! Sogar Landrat Stephan Santelmann und die stellvertretende Bürgermeisterin Anna Maria Scheerer waren gekommen und gratulierten herzlich. Dann wurde das Buffett eröffnet. Alle hatten Salate, Kuchen und andere Leckereien mitgebracht. Dazu gab es Würstchen direkt vom Grill, die Band „Signal“ aus Duisburg erfreute uns mit fröhlichen Klängen.
Anschließend stürmte die farbenfrohen „Wibbelstäzzje“ die Bühne und wirbelten zu toller Musik durch die Lüfte. Der Auftritt der Karnevalstanzgruppe aus Bärbroich war eine große Freude für uns! Als nächstes Highlight kündigte sich der Shanty-Chor aus Lindlar an und begeisterte uns mit Liedern von der Seefahrt, dem stürmischen Meer und feurigen Getränken. Da stimmten wir gern mit ein.
Natürlich gab es auch Kaffee und Kuchen, viele Gespräche und so manches Wiedersehen mit langjährigen OGV-Mitgliedern.
Lustig waren auch die Spiele Pfeile werfen, Shuffleboard und Dosenwerfen, an denen man sich versuchen konnte. Auf Heuballen waren Eimer mit verschiedenen Gemüsen aufgebaut, deren Gewicht man schätzen musste. Das war recht schwierig, weil wir sie nicht hochheben durften. Man konnte also wirklich nur raten.
Zum Abschluss des Festes kam ein Mann mit Feuerwehrhelm auf Rollschuhen auf die Wiese gerollt und berichtete uns als „Feuerwehrmann Kresse“ aus seinem Leben. Das war ein Knaller!
Wer jetzt schon nach Hause gegangen war, verpasste die Preisverleihung! Bei den Spielen gewannen Inge Roth, Uwe Strauch und Ingrid Reimann. Beim Gemüse-Gewicht-Schätzen erhielten Gretel Diekmann, Achim Gebauer und Helmut Frohn verschiedene Preise, die etwas mit Obst, Gemüse und Garten zu tun hatten.
Der 100. Geburtstag des OGV war trotz ein paar Regentropfen ein fröhliches und bewegendes Fest, das allen Teilnehmern ausgesprochen gut gefallen hat. Ein herzlicher Dank geht an das Organisationsteam sowie allen fleißigen Helfern, wie z. B. Frau Gass vom Gemeindezentrum, die ein solch wunderschönes Fest erst möglich gemacht haben.
Wir freuen uns jetzt schon auf den 110. Geburtstag! Dann sind wir hoffentlich wieder alle dabei - fest vorgenommen haben wir es uns.
































































































